
Als Billigfluggesellschaft ist easyJet natürlich längst bekannt und etabliert. Bei ihrer Gründung 1995 hat sie sich zunächst zwei Flugzeuge bei British Airways geliehen, um die Strecken von London nach Glasgow und Edinburgh bedienen zu können. Im Jahr 2000 ging easyJet an die Börse und inzwischen operieren die orangenen Flieger in ganz Westeuropa. In Deutschland werden die Flughäfen Berlin-Schönefeld, Dortmund, Köln/Bonn, Hamburg, München und Düsseldorf angesteuert. Doch das Fluggeschäft ist schon längst nicht mehr das einzige, um das sich die easyGroup kümmert.
In den letzten Jahren sind auch immer mehr easyHotels aus dem Boden geschossen. Das erste entstand in London, inzwischen sind Häuser in Berlin, Zürich, auf Zypern und ganz neu auch in Budapest und sogar Dubai eröffnet worden. Das Konzept ist das gleiche wie beim Fliegen – billig soll es sein. So hat der Gast beispielsweise die Möglichkeit, sich für das günstigste Zimmer zu entscheiden, das dann allerdings nicht größer als sechs Quadratmeter ist und kein Fenster hat. Das heißt, beim Eintreten fällt man direkt aufs Bett und muss sich geschickt durch das Zimmer winden, um die Tür zum komplett in Kunststoff gekleideten Bad öffnen zu können.
Eine abenteuerliche Erfahrung, die für eine Nacht als Flug-Stopover sicherlich in Ordnung geht. Ob man unter solchen Umständen einen ganzen Urlaub verbringen will, muss wohl jeder für sich entscheiden.